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Hier nun linguistische Links, d.h. Links für Linguisten im Allgemeinen, bzw. Übersetzer, Lektoren und Redakteure im Besonderen. Freilich soll diese Liste allen mit einem besonderen Interesse an sprachlichen Themen dienen.

Zunächst speziell zum Thema juristische Übersetzungen: Hier gibt es die multilinguale Mailing-Liste der
Yahoo-Group: Juristische Übersetzer. Des Weiteren würde sich das Lesen lohnen der themenbezogenen Essays
Legal Translations: Some Tips von Francisco Avalos (amerikanischer Jurist) sowie
Pitfalls in Legal Translation von Davide De Leo (italienischer juristischer Fachübersetzer), wie auch der Diskurse
Übersetzung von Rechtstexten, die Rechtsordnung als Kommunikationsrahmen von Peter Sandrini (österreichischer Linguist, bzw. Translationswissenschaftler). Zur Schnittstelle Jura und Linguistik (Rechtslinguistik) eignet sich das Portal
Recht und Sprache im Allgemeinen sowie der Aufsatz (Aufsätzle ;-)
Übersetzung juristischer Texte mit Online-EDV-Unterstützung von Hans-Ulrich Buckenberger (deutscher Jurist, bzw. Rechtsanwalt), im Besonderen speziell zum Thema linguistische Online-Hilfen, ein Thema das, wie dem Folgenden zu entnehmen ist, mich selbst außerordentlich interessiert.



Einige Bemerkungen, bzw. Links zu Übersetzerprogrammen (Korpuslinguistik, bzw. angewandte Computerlinguistik).
"Automatisches" Übersetzen bietet nach meinem Dafürhalten weder gegenwärtig noch in absehbarer Zukunft eine wirkliche Alternative zur herkömmlichen Arbeit eines Fachübersetzers. Doch kann es spannend sein, für die Übersetzung von sehr einfachen Texten einen solchen Auto- Übersetzer heranzuziehen.
Wollen Sie einmal testen, was zu leisten so ein Programm gegenwärtig in der Lage ist, können Sie die folgenden Angebote ausprobieren. Unter Eingabe kurzer und einfach strukturierter Sätze wird eine solche automatische Übersetzung Sie im Ergebnis vielleicht überraschen. Zur Veranschaulichung von Details habe ich mir einen Spaß daraus gemacht, anhand eines Beispielsatzes zu überprüfen, welche englische Übersetzung dessen die einzelnen Angebote darbieten. Dazu habe ich einen einfachen Satz gewählt, der syntaktisch nicht ganz einfach zu zergliedern ist, mit einem Homonym (*geben* i.S.v. *existieren* und *übereignen*) und 2 Polysemen (*Übersetzen* etwa auch zur Überwindung eines Flusses und *einfach* im Verhältnis zu *schwierig* und *mehrfach*): "Ja wenn automatisches Übersetzen denn so einfach wäre, warum sollte es mich dann überhaupt noch geben". Der
Lycos Übersetzer, bzw.
Altavista Babelfish Übersetzer, die beide im Prinzip die selben sind, da auf computerlinguistisches Know-how, bzw. Query-Datenbank der Fa. Systran Übersetzungen zugegriffen wird, bietet folgende Übersetzung: "If automatic translating were so simple, why there should at all still be me then". Der
I Übersetzer Online hat folgende Übersetzung in petto: "Yes if automatic translating then was so simple, why I at all still then should exist", der
World Lingo Übersetzungsdienst bietet: "If automatic translating were so simple, why it would at all still give me then", der
SDL Übersetzungsdienst: "Yes if automatic translating would be so simple then, why it then generally yet should give me", der
PITS Online Übersetzungsdienst: "Yes if automatic translation was so easy then, why there should be me then generally still", der
Webtranslate.de Übersetzungsdienst ("Textübersetzung" im Menü links anklicken) kommt gar krass mit: "Translating automatically would be so simple, then, why there then still should be me at all, yes, if" und die
Google Sprachwerkzeuge bieten: "If automatic translating were so simple, why there should at all still be me then", genauso wie die
Yahoo Sprachwerkzeuge: "If automatic translating were so simple, why there should at all still be me then", d.h. obwohl es auf den Seiten nicht erwähnt wird, lässt sich ableiten, dass sowohl die Google- wie auch die Yahoo-Tools auf die oben bereits erwähnte Systran-Querydatenbank zugreifen. Der
Reverso/Lycos Übersetzungsservice schließlich übersetzt auch nicht dumm ;-): Yes if automatic translation was so simple then, why there should still be me then actually. Man sieht schon, keine der angebotenen Computerübersetzungen greift wirklich, trotz des Umstands, dass in allen Fällen der Ansatz stimmt. Die meisten der genannten Werkzeuge kolportieren darüber hinaus die Übersetzung kompletter Websites. Aus meiner Sicht ist dies derzeit als Blödsinn im wahrsten Sinne des Wortes zu bezeichnen, aber doch ein Hinweis darauf, wohin die Reise geht.


Über einfache Übersetzungen hinaus - und u.U. von wirklichem Nutzen - bieten sich solche Programme aber auch an, um die (am ehesten) korrekte Satzbauweise (Syntax) in einer Fremdsprache zu ermitteln.
Geben Sie den Satz, über dessen Schreibweise Sie zweifeln, mehrmals in leicht abgeänderter Form ein.
Unter den dargebotenen Übersetzungen können Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit die (am ehesten) richtige Form erkennen.
Können Sie nicht glauben, dass dies funktioniert? Probieren Sie´s doch mal!

In Reaktion auf Ihre Eingabe verfährt das Übersetzungsprgramm nun einerseits nach der so genannten Transfer Methode. Dabei wird zunächst die grammatische Struktur des Quelltextes analysiert, sodann werden in zwei getrennten Prozessen Wörter einerseits und grammatische Regeln andererseits in die Zielsprache transferiert, wonach die Wörter in die Regeln eingesetzt und so der Zieltext generiert wird. Andererseits verfahren die beschriebenen Programme nach der so genannten EBMT-Methode (Example-Based Machine Translation). Dabei werden häufig wiederkehrende Sätze oder Redewendungen mit der entsprechenden Zieltext-Übersetzung in einem umfangreichen, so genannten Translation Memory gespeichert. Anhand statistischer Berechnungen werden Ähnlichkeiten ermittelt und dann der entsprechende Satz nach Wahrscheinlichkeit generiert.

Ergänzend zur Transfer- und EBMT-Methode sollten die Möglichkeiten, welche darüber hinaus die SBMT-Methode bietet (Statistics-Based Machine Translation), erwähnt werden. Bei dieser Mehode werden anhand gigantischer zweisprachiger Textkorpora (etwa solche moderner Suchmaschinen, die in manchen Fällen auf über 100.000 Einzelservern "gelagert" sind) Wörter und grammatische Formen aufgrund von Häufigkeit und Nähe im Text einander automatisch zugeordnet.
Zum Zwecke der Validierung von Wort- und Satzkonstruktionen kann nun ebenfalls auf diese Methode als weitere, unkompliziertere Verfahrensweise zurückgegriffen werden. So können Sie zu einer Suchmaschine wie
AllTheWeb.com gehen und den Satz(-teil), den Sie in Gedanken haben, über dessen richtige Schreibweise in der Zielsprache Sie aber zweifeln, zwischen Hochkommata ("...") im Eingabefeld eingeben. Aus der Auflistung der Suchmaschine kann nun ermittelt werden, ob jener Satz(-teil) so auf irgend einer Site, von der Suchmaschine indiziert und indexiert, vorkommt. Verblüffend einfach und zudem außerordentlich effektiv! Da in sehr seltenen Fällen aber auch Muttersprachler (reihenweise) irren können, gilt hier, wie so oft: Die Angaben sind ohne Gewähr.

Über Terminologie-, bzw. Phraseologie-Ermittlung hinaus (nachsehen, wie Wörter richtig geschrieben und Sätze richtig formuliert werden), lässt sich besagte Besonderheit der Suchmaschine als überaus nützliches Werkzeug für allgemeine linguistische Erhebungen verwenden, etwa für statistische Arbeiten zur allgemeinen sprachlichen Entwicklung in einem Land (hinsichtlich Rechtschreibung und Grammatik, aber nicht nur in Bezug darauf, ganz hervorragend anzuwenden!). Die Suchmaschine übereilt auf eine Queryanfrage hin, unvorstellbar schnell, eine unvergleichlich vielumfassende Datenbank an (html-)Text, von einer erdenklichst breiten Gruppe an Verfassern geschrieben und ins Netz gestellt. Neben AllTheWeb.com bietet sich auch
Google.com als sehr geeignetes Werkzeug mit ungeahnten statistischen Möglichkeiten an, etwa, über die linguistische Recherche hinaus, zu Fragen wie: was Leute wissen wollen, wonach sie suchen oder was sie kaufen usw.
Mit dem phraseologischen Suchverfahren gelingt es auch meist einfach, Plagiate im Internet als solche erst einmal zu ermitteln. Dazu eignet sich insbesondere neben der konventionellen Google Plattform Google Scholar als Werkzeug. Zweck des Projekts ist es nämlich, Daten des so genannten "Deep Web" aus den Tiefen des Webs an dessen Oberfläche zu schaufeln. Sollten sich dann gegenüber dem mutmaslichen Plagiator beweisrechtliche Probleme ergeben (wer hat was zuerst im Netz veröffentlicht?!) eignet sich zu deren Lösung das auch in ganz anderen Zusammenhängen unschätzbar wertvolle
Web Archiv).

Es war bereits die Rede von den Möglichkeiten, die herkömmliche Suchmaschinen zur Kollokations- und Assoziationsanalyse (siehe auch den nachstehenden Bereich "Nachschlagewerke") bieten, konkret also der Möglichkeit des quantitativen Ermittelns, bzw. Messens von Verbindungen zwischen Begriffen und damit deren Bedeutungskontext. Mögliche Kollokatoren lassen sich gemeinhin bereits aus den herkömmlich dargebotenen AllTheWeb- oder Google-Ergebnissen ermitteln. Da aber weder AllTheWeb noch Google den gerade für die Suche nach möglichen Kollokatoren so bedeutsamen, so genannten Boolschen Operator *Near* anbieten (siehe AllTheWeb Advanced Search, bzw. Google Advanced Search) ist ein pfiffiges Köpfchen hergegangen und hat mittels Script insbesondere zu diesem Zweck ein sehr brauchbares, so genannte API (Application Programming Interface) erstellt:
Google API Proximity Search (GAPS).
Nebenbei: Für die "Ordnung" ;-) im Web, also die Frage, wie Suchmaschinen funktionieren, dem genannten Information Retrieval und Information Classification interessiere ich mich, seit ich 1994 zum ersten mal mit dem WWW "Bekanntschaft" gemacht habe, siehe die Links für Webarchitekten auf eulenhaupt.com.



Was wäre ein Übersetzer ohne Nachschlagewerke?

Als monolinguales Wörterbuch für Deutsch gibt es da zunächst die bekannte
Xipolis Enzyklopädie, die kostenfrei nur ansatzweise Zugriff auf u.a. Duden in zehn Bänden und auf das Duden Fremdwörterlexikon ermöglicht. Sollen Orthographie, Flexion usw. ermittelt werden wohl hinreichend, für die Ermittlung von Denotation und Konnotation aber nur bedingt geeignet. Daneben bietet das überaus wertvolle
Wortschatzlexikon der Universität Leipzig, mit Einfacher Suchmaske und Erweiterter Suchmaske (das Kollokations- und Assoziationsanalyse, usw. und grundsätzlich außer für Deutsch, auch Zugriff auf Datenbanken für englisches, französisches und niederländisches Vokabular bietet! siehe die Optionen im Drop-down-Menü, oben rechts), das von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften bereitgestellte
Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache (umfasst die Unterbereiche: Corpora, Wörterbuch und Wortinformation), der interaktive
Deutsche Thesaurus, das interaktive
Wiktionary freie Wörterbuch,
Deutsche Wörterbücher des Wahrig Verlags (Wörterbuch, Rechtschreibung, Fremdwörterlexikon), das
Elexiko Wörterbuch des Instituts für deutsche Sprache, samt dem
Wörterbuch der deutschen Morphologie (Morphologie-Browser) als deutsche Quellen wirklich Substanzielles, d.h. Dantenbanken mit einer umfassenden Anzahl an Einträgen. Übrigens gibt es insbesondere für morphologische Wortanalysen, bzw. allgemein für linguistische und statistische Texterschließung auch das
LiSa Online-Wörterbuch Grundformen und Kompositazerlegung der deutschen Sprache (auch für Englisch, Französisch und Spanisch).
Zusätzlich gibt es zur Korpusanalyse und -erschließung seit neuem vom Mannheimer Institut für deutsche Sprache eine
statistische Kookkurrenzanalyse, bzw. die COSMAS-Kookkurrenzdatenbank, auch zum Installieren auf die Festplatte (vgl. das englische: co-occurrence) also der Möglichkeit, herkömmliche Zusammenhänge (Kollokation) einzelner Termini zueinander, also semantische Einheiten erkennen zu können (siehe etwa ganz zu Anfangs *aasen*, das zusammen mit *Geld*, *Erbe* usw. erscheint). In der Erläuterung des Betreibers klingt dies dann in etwa so: "eine empirische Erfassung usueller Wortverbindungen als Kandidaten für Mehrworteinheiten der deutschen Gegenwartssprache (Phraseologismen, Redewendungen, Sprichwörter, kommunikative Formeln, Funktionsverbgefüge, usw."). Zunächst muss dies sprachwissenschaftlichen Quereinsteigern - und ehemaligen Schulversagern - wie mir, als ziemlich starker Tobak schmecken. Schnell wird jedoch klar, je länger man sich damit befasst, desto spannender es wird ;-). Apropos deutsche Gegenwartssprache: Es gibt da noch eine interessante Worthäufigkeitsstatistik der deutschen Sprache, bzw.
Worthäufigkeitsliste deutscher Wörter bei der der Betreiber betont, dass es sich dabei "nicht um die Auswertung eines "repräsentativen" Korpus handele" und die Frage stellt, ob "ein solcher überhaupt im idealen Sinne existieren kann". Zu dem hiermit in unmitelbarem Zusammenhang stehenden Thema Neologismen, sie die
Wortwarte, "Wörter von heute und morgen".

Eher als Enzyklopädie, bzw. Lexikon denn als Wörterbuch ließen sich im weiteren die folgenden Datenbanken beschreiben: Zunächst das bereits zu Lebzeiten legendäre ;-)
Wikipedia.de, ähnlich dem Webindex Open Directory Project ein hochinteressantes internationales, interaktives Projekt, nach meinem Dafürhalten zwei der wertvollsten weltweiten Webadressen, die einen vertikal (Themen) und horizontal (verschiedene Sprachen) in Räume führen, in die man leicht hinein aber mitunter schwer wieder heraus findet ;-), dann
Uniprotokolle Universal Online Lexikon, das
Net Lexikon von akademie.de,
Infobitte! Universal Online Lexikon, das historische
Meyers Konversationslexikon (Stand 1888), sowie
Zedlers Großes Universal Lexikon (Stand 1811).

U.a. für etymologische Ermittlungen eignen sich daneben - nicht zuletzt - eine Reihe weiterer überaus wertvoller, umfangreicher Quellen. Zunächst das
Grammatisch-kritische Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart von Johann Christoph Adelung aus dem Jahre 1811, zusammen mit dem soeben erwähnten Zedler Lexikon von der Bayerischen Staatsbibliothek zur Verfügung gestellt. "Das Ziel des Projekts der Bayerischen Staatsbibliothek ist es, mit der Digitalisierung der wichtigsten deutschen Enzyklopädie des 18. Jahrhunderts (Zedler) und des maßgeblichen Wörterbuchs der Zeit (Adelung) in sich komplementäre, für ein breites Spektrum historischer Disziplinen wichtige Werke verfügbar zu machen". Ebenfalls von ganz erheblichem Wert für die forschende Historiker-, Philologen- und Germanistenzunft im Internet - insofern gefunden - das
Deutsche Etymologische Wörterbuch von Gerhard Köbler, bzw. dessen Althochdeutsches Wörterbuch, bzw. Germanisches Wörterbuch (siehe auch die weiter unten beim Thema Sprachgeschichte aufgeführten Quellen). Darüber hinaus, als Non plus Ultra für "Freaks and Geeks" deutscher Sprachgeschichte ;-), das
Deutsche Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm im Internet ("Online DWB aufschlagen" anklicken!), dann das
Mittelhochdeutsche Wörterbuch der Mittelhochdeutschen Begriffsdatenbank (bzw. Middle-high German Conceptual Database, abgekürzt MHDBDB) und das
Lexikon des Althochdeutschen von Elmar Seebold. In letzterem Zusammenhang gibt es, als wenn dem nicht schon genug wäre, das
Deutsche Rechtswörterbuch in seiner virtuellen Fassung, von der Universität Heidelberg bereitgestellt, gleich "Adelung" mit einer ganz beträchtlichen Anzahl Faksimiles.

(Siehe auch die Wörterbuch-Links zum Thema Rechtsgeschichte, im Bereich "Juristische Links" auf eulenhaupt.com ganz unten, sowie das Projekt *Thesaurus Titus*, weiter unten in dieser Linksammlung erwähnt.

Als weiteres empfehlenswertes Werkzeug, über die Recherche hinsichtlich Wort- und Satzstrukturen im lexikografischen Sinne hinaus für die Ermittlung von Informationsstrukturen ganz allgemein eignet sich das Projekt
Vascoda.de und die
Deutsche Internetbibliothek.

Für Englisch gibt es das
American Heritage Englisch Wörterbuch von Bartleby.com (immense Anglistik-Datenbank, wenn man so will, das angelsächsische Pendant der so genannten Erlanger Liste), das
Merriam-Webster Englisch Wörterbuch,
Wordsmyth Englisch Wörterbuch, das
Collins Englisch Wörterbuch (über die Site: wordreference.com, im Eingabefeld links unten), das
Heinle Newbury Wörterbuch Amerikanisches Englisch, das
Longman Englisch Wörterbuch Button "online dictionary" mittig-rechts klicken), das
Hutchinson Wörterbuch schwieriger englischer Wörter, die
Wordsmith alphabetische Wörterliste (dito), das
Cambridge Englisch Wörterbuch, das
Princeton Word Net Search Englisch Wörterbuch (semantischer Ansatz), das
Oxford Englisch Wörterbuch, das
Infoplease Wörterbuch und, nicht zuletzt, gleich aller Produkte aus diesem Hause dem Wohle des Verbrauchers zugunsten von schier unermesslichem Wert ;-) das
Encarta Wörterbuch von Microsoft®.

Gehts es Ihnen um ein englisches etymologisches Wörterbuch, bzw. um Wörterbücher des Mittel- oder Altenglischen, gibt es englische Linguistik Links auf eulenhaupt.com. (Bereich: "language history").

Schon mal einem oder mehreren dieser amerikanischen oder englischen Slang-Begriffe begegnet deren Bedeutung im Nebel liegt? Just aint bein doofy butthead, there's something that never, ever socks ;-), das interaktive
Amerikanische Urbanwörterbuch Pretty cool ;-) und das
Englische Slang Wörterbuch van Ted Duckworth.

Wollen Sie sich nun aber die Mühe sparen, um bestimmte englische Termini in den genannten jeweiligen Datenbanken zu suchen, gibt es, zur Förderung der Bequemlichkeit ;-) eine Reihe virtueller Institutionen, die - analog allgemeinen Meta-Suchmaschinen - sämtliche ihnen bekannte Fachwörterbücher/-listen im Web - gleich der Suche nach der Nadel im Heuhaufen - auf einen bestimmten Begriff hin "absuchen". Siehe zunächst das
Google-Labs Glossar (define "..."). Gewöhnungsbedürftig, aber innovativ, schon der Klick auf die jeweils oberen Einträge belegt einmal mehr Googles' praktischen Nutzen für die Ermittlung bestimmter Begrifflichkeiten. Dann
1Look Dictionaries (zusammen mit Rhymezone.com),
Free Dictionary.com (haufenweise Querverweise ;-), das integrierte Angebot
Dictionary.com (Wörterbuch) zusammen mit Thesaurus.com (Thesaurus), Reference.com (Web) neben der integrierten
Word IQ Enzyklopädie, Word IQ Wörterbuch und Word IQ Thesaurus.

Für Letzteres, also für die Suche in englischsprachigen Enzyklopädien, eignet sich
Wikipedia.org, der englische Ableger des oben bereits erwähnten interaktiven Projekts zur enzyklopädischen Aufarbeitung weltweiten Wissens, die
1911 Enzyklopädie auf der Grundlage der elften Ausgabe der Encyclopedia Britannica,
Free Definition.com, die
Columbia Enzyklopädie über bartleby.com (siehe oben) und über yahoo.com, mit mehr als 80.000 Hypertext-Querverweisen, sowie
Encyclopedia.com.

Für Niederländisch, bzw. Flämisch gibt es das zunächst als sehr empfehlenswerte Quelle die
Niederländischen Wörter, das
VanDale Wörterbuch der niederländischen Umgangssprache und und über woordenlijst.nl, das
Grüne Wörterbuch Niederländisch/Flämisch. Für etymologische Ermittlungen zur niederländischen, bzw. flämischen Sprache schließlich eignet sich
Calischs Wörterbuch der niederländischen Sprache aus dem Jahr 1864.

Obwohl es außerhalb meines fachlichen Bereiches liegt, möchte ich von der Gelegenheit Gebrauch machen und Sie an dieser Stelle auf die französischen, spanischen, italienischen und portugiesischen monolingualen Quellen
Le Trésor de la langue française, bzw. Le Dictionnaire de l'Académie française,
Diccionarios general de la lengua Española (auch als bilinguale Quelle für Spanisch/Deutsch, Deutsch/Spanisch, Spanisch/Englisch, Englisch/Spanisch, Spanisch/Französisch, Französisch/Spanisch, Spanisch/Katalanisch, Katalanisch/Spanisch), bzw.
La pagina del idioma Español,
Garzanti dizionario d'italiano (auch als bilinguale Referenz Italienisch/Englisch, Englisch/Italienisch) und
Priberam língua Portuguesa on-line aufmerksam machen.

Als bilinguales Wörterbuch, also als zweisprachige Referenz, gibt es zunächst das bemerkenswerte
Leipziger Wörterbuch Englisch/Deutsch, Deutsch/Englisch mit Zugriff auf ca. 400.000 Einträge (siehe auch oben die entsprechenden monolingualen Leipziger Wortschatzlexika). Dann das bekannte und beliebte, umfangreiche aber leider etwas langsame
Leo Wörterbuch, Englisch/Deutsch, Deutsch/Englisch und seit Neuestem auch das
Leo Wörterbuch, Französisch/Deutsch, Deutsch/Französisch, von der Technischen Universität München bereitgestellt. Weiterhin gibt es als sehr empfehlenswerte Adresse das
Student Online Wörterbuch Deutsch/Englisch, sowie das
Student Online Wörterbuch Deutsch/Spanisch, mit 280.000 direkten Übersetzungen und insgesamt über 1.300.000 Einzelwörtern, das
Dicdata Deutsch/Englisch/Französisch/Italienisch Wörterbuch, das
WordReference Deutsch/Englisch, Englisch/Deutsch Wörterbuch (beide zuletzt genannten Qeullen sind der nützlichen Beispielsätze halber besonders empfehlenswert), wie auch seit neuestem das
Linguadict Englisch/Deutsch und Deutsch/Englisch Wörterbuch und das
Linguadict Französisch/Deutsch und Deutsch/Französisch Wörterbuch, mit jeweils über einer halben Million Einträgen, das
Lingenio Englisch/Deutsch, Deutsch/Englisch, bzw. Französisch/Deutsch und Deutsch/Französisch Wörterbuch, das interaktive
Wörterbuch Info Englisch/Deutsch/Englisch (Übersetzungen und Synonyme, geschikt auch wegen der automatischen Korrektur d.h. automatisch Vorschläge bei Schreibfehlern und Vertippern), das
QuickDic Wörterbuch Englisch/Deutsch/Englisch (über 250.000 Begriffe und Redewendungen und eine Reihe interessanter und nützlicher Features, etwa Anzeige von Lautschrift (phonetische Symbole) zu häufig verwendeten Begriffen in beiden Sprachen), den
Foreign Language Master Englisch/Deutsch/Englisch (mit einfach gestrickten Hyperlinks, soweit ich das sehen kann, aber nicht mehr aktualisiert), das
Dix Deutsch/Spanisch/Deutsch Wörterbuch, das interaktive
Yourvirtualworld Deutsch/Spanisch/Deutsch Wörterbuch, das
Phraseologische Lexikon Deutsch/Spanisch/Deutsch, das
Koentopp Deutsch/Niederländisch/Deutsch Wörterbuch ("Wörterbuch" im Menü links unten klicken), sowie das
Chemnitzer Englisch/Deutsch, bzw. Deutsch/Englisch Wörterbuch, von der TU Chemnitz bereitgestellt und weniger umfangreich als die weiter oben genannten Quellen. Zu allem Überfluss ;-) will ich hier auch noch auf die über xipolis.de (siehe die monolingualen Wörterbücher weiter oben) zugängliche Pons-Reihe:
Deutsch/Englisch Wörterbuch, bzw. Englisch/Deutsch Wörterbuch, Deutsch/Französisch Wörterbuch, bzw. Französisch/ Deutsch Wörterbuch, Deutsch/Spanisch Wörterbuch, bzw.Spanisch/Deutsch Wörterbuch aufmerksam machen.
Relativ neu ist auch das Projekt interaktives bilinguales Wörterbuch von Paul Hemetsberger:
Dict CC Englisch-Deutsch Wörterbuch mit derzeit (August 2003) rund 345.000 Einträgen (empfehlenswert vor allem wegen der phonetischen Komponente, d.h. der Möglichkeit, einzelne Wörter auch hören zu können).

Gemäß Methodik dieser an Autodidakten gewandten Linksammlung gehört es zwar nicht hundertprozentig hierher, doch möchte ich Sie an dieser Stelle noch auf das
Langenscheidt Femdwörterlexikon mit "ca. 33.000 der am häufigsten verwendeten Fremdwörter im Deutschen, darunter Fachbegriffe aus Medizin, Technik, Wirtschaft, Recht und Politik" aufmerksam machen.

Als multilinguales Wörterbuch schließlich wäre da zunächst das bekannte
EuroDic Autom. Der
Interne Übersetzungsdient der Europäischen Kommission stellt auf dieser Site seine Terminologie- und Phraseologie-Datenbank über das World Wide Web einem breiten Publikum zur Verfügung.
Probieren Sie diese Hilfe doch mal aus! Die ehemals umständliche Benutzeroberfläche wurde kürzlich neu gestaltet und ist somit wirklich ergonomisch, bzw. intuitiv geworden!
Weniger bekannt in diesem Zusammenhang ist der Umstand, dass auch der
Interne Übersetzungsdient des Europäischen Rats über ein eigenes Übersetzertool, bzw. Terminologie- und Phraseologie-Datenbank verfügt, genannt:
TIS Consilium (Terminological Information System), im Gegensatz zu Eurodic Autom, mit einer von Angfang an intuitiv zu bedienenden Benutzeroberfläche.
Zwar besticht der Rat mit einer fürwahr beeindruckenden Funktionalität hinsichtlich der einzelnen Fachbereiche, dem gegenüber allerdings steht, bedauerlicherweise, eine miserabel geringe Anzahl an Einträgen.
Zusätzlich zu Kommission und Ministerrat verfügt auch die
Abteilung für die Unterstützung im Bereich Sprache des Europäischen Parlaments über ein virtuell be-, bzw. vertriebenes Übersetzerprogramm plus Solitärdatenbank unter dem Kodewort "Euterpe" (bis Anfang 2003 noch im Netz erreichbar).
Man darf sich natürlich zurecht fragen, ob es nicht sehr viel effizienter wäre, wenn all die Professionals des Rates, der Kommission und des Parlaments (oder sollte es schwerpunktmäßig nicht vielleicht gerade anders herum sein? ;-) über ein und die selbe Benutzeroberfläche auf ein und die selbe Datenbank zugreifen könnten.
Gäbe es dann noch bedeutend mehr brauchbare Einträge, dies wäre sicherlich das Non plus Ultra.
Nun ja, Effizienz ist bekanntermaßen innerhalb der Organe der Europäischen Union nicht gerade das primäre Thema. Zugegebenermaßen aber wird von Korpuslinguisten im Dienste von Kommission, Rat und Parlament an einer stetigen Verbesserung der entsprechenden Werkzeuge gearbeitet. Es lohnt sich daher also auf jeden Fall, diese Adressen im Gedächtnis zu behalten und dort von Zeit zu Zeit vorbeizuschauen (dies gilt im Übrigen auch für die oben erwähnten Übersetzungsroboter, da auch dort seitens der Herausgeber/Computer-/Korpuslinguisten an einer stetigen Verbesserung deren Werkzeuge gearbeitet wird).
Über die hier erwähnten multilingualen Terminologiedatenbanken der Europäischen Union hinaus gibt es noch die
Terminologiedatenbank des Instituts für Translationswissenschaft der Universität Innsbruck/Österreich (ein Projekt unter der Federführung des oben bereits erwähnten österreichischen Linguisten Peter Sandrini), sowie das finnische
Terminologie Forum (sehr viele Sprachkombinationen möglich), das neue
Interglot.com, das französische Projekt
Lexicool.com und seit neuestem
Wikiwords.

Geht es Ihnen um geeignete (monolinguale oder bilinguale) Fachwörterbücher, bzw. (monolinguale) Glossare bieten sich die Sites des Dänen Peter Spitz,
Peter's Dictionary und des Amerikaners Frank Dietz
Glossary Links an, ohne jeden Zweifel zwei der besten Linklisten im WWW überhaupt. Seit kurzem gibt es für die Recherche hinsichtlich Fachwörterlisten im Web auch den hervorragend geeigneten,
Glossarist (leider nur englischsprachig).


Im Besonderen hinsichtlich den Themen Sprache, Recht, Wirtschaft und Finanzen und Informationstechnologie hier nun eine Aufzählung der meist umfassenden und daher meist empfehlenswerten, da am ehesten verwendbaren Quellen:

Zunächst eignet sich als Quelle für Fachterminologie aus dem Bereich der Linguistik hervorragend das bekannte
Lexikon der Linguistik, des spanischen Sprachwissenschaftlers Justo Fernández López und der entsprechende Teil der "freien Enzyklopädie" Wikipedia:
Sprachwissenschaft, bzw. Linguistik. Des Weiteren empfehen sich die englischen Quellen
SIL Liste der linguistischen Terminologie (Summer Institute of Linguistics) und das
Lexikon der Linguistik der renommierten niederländischen Universität zu Leiden (gerade in Bezug auf Phonologie, Morphologie, Syntax und Semantik).

In Bezug auf Online-Wörterbücher für den Bereich Jura bietet der deutschsprachige Bereich des weltweiten Datennetzes eine ganz besonders empfehlenswerte Adresse, nämlich das
Unister Jura Lexikon (mit einer wirklich substanziellen Anzahl an Stichwörtern (soweit ich dies nachvollziehen kann, umfangreicher als die meisten Offline-, bzw. Hardcopy-Quellen in diesem Bereich (Köbler, usw.). Leztgenannter stellt sein bekanntes
Juristisches Wörterbuch ebenfalls im weltweiten Datennetz in Form einer pdf.-Datei zur Verfügung (grausam lange Ladezeit, für den, der über Breitband-Webzugang verfügt aber bestimmt empfehlenswert). Weiterhin gibt es das (umfangreiche, aber eher auf Nicht-Juristen ausgerichtete)
Rechtswörterbuch vom ARD-Ratgeber Recht, das
Rechtslexikon des Anwaltsuchservice.de., das
Rechtslexikon Online, bzw. Lexikon des Rechts des Valuenet Verlags Recht und Steuern und das
Juristische Wörterbuch von 123Recht.net. Als weitere Alternative für die Ermittlung juristischer Begriffsinhalte samt entsprechender materieller Verknüpfungen bietet sich
Lexexakt.de an. Des Weiteren gibt es seit Mitte 2003 das sich in fortwährendem Aufbau befindliche
Juristikon, das juristische Lexikon. Weiterhin gibt es eine Reihe wenig umfangreicher, bzw. umfangarmer ;-) juristischer Wörterbücher, bzw. Glossare, dazu zählt das Digi-Info
Lexikon des Rechts, das
Rechtslexikon des JuraCafes, das
Kleine Rechtslexikon zur Entscheidungssammlung von akademie.de, das
Rechtswörterbuch.de und
"Juristen-Deutsch" der französischen Universität Metz.

Als Lexikon für Fachwörter aus dem Bereich Wirtschaft eignet sich zunächst ganz hervorragend das
Unister Wirtschaftwissenschaften Lexikon, daneben die kostenlosen Online Tutorien
Betriebswirtschaft und Volkswirtschaft, das
Wirtschaftslexikon Online, der
Standard Thesaurus Wirtschaft. Hinsichtlich "Usability" gewöhnungsbedürftig und für die Ermittlung von Begriffsinhalten kostenpflichtig. Für die Ermittlung entsprechender Verhältnisse jeweiliger Ober- und Unterbegriffe, Synonieme, verwandte Begriffe, Antonyme usw. nichtsdestominder wertvoll. Weiterhin gibt es hinsichtlich spezifischer Begriffe zum Geld- und Finanzwesen das sehr empfehlenswerte
Fachwörterbuch des Geld und Finanzwesens des österreichischen Gründerzenter.net als pdf.-Datei zum Herunterladen bereitgestellt, das
Banklexikon von der Volksbank Karlsruhe und das
Finanzlexikon. Hinsichtlich aktienspezifischer, bzw. börsenspezifischer Begriffe im Besonderen dann das
Aktienlexikon von aktiencheck.de, das
Börsenlexikon von boerse.de wie auch das
Börsenglossar der Wiener Börse. Hinsichtlich fiskalspezifischer Begriffe gibt es im Besonderen das
Steuerlexikon Online des Valuenet Verlags Recht und Steuern, das
Steuerlexikon von steuernetz.de. und hinsichtlich versicherungsspezifischer Begriffe schließlich gibt es im Besonderen das
Versicherungslexikon online von versicherungsnetz.de wie auch das
Versicherungslexikon der Versicherungssuchmaschine firstclassversicherung.de. Nicht zuletzt hinsichtlich der Begrifflichkeit der Europäischen Währungsunion gibt es im Besonderen das
Euro Glossar vom Übersetzungsdienst der Europäischen Union sowie das besonders empfehlenswerte Portal
Emire, mit Anbindung an verschiedene nationale Datenbanken in Bezug auf die Erläuterung rechtlicher und wirtschaftlicher Fachbegriffe aus den verschiedenen Mitgliedstaaten. Für detaillierte deutsche Erklärungen einer Vielzahl englischer wirtschaftlicher, finanztechnischer und fiskaler Fachbegriffe eignet sich zunächst das
US-Steuerglossar von Reimar Pinkernell und Martin Böhringer, dann, im zweiten Schritt, das weit umfangreichere, über die Website der Süddeutschen Zeitung bereitgestellte Langenscheidt Englisch/Deutsch
Fachwörterbuch für Wirtschaft, Handel und Finanzen (mit rund 50.000 Stichwörtern). Im Normalfall parallel, im Idealfall ergänzend, gibt es noch das ebenfalls umfangreiche aber leider nicht mehr aktualisierte Cosa
Englisch/Deutsch Lexikon Wirtschaft und Finanzen. Weiterhin bietet der Sprachendienst der Österreichischen Nationalbank Zugriff auf seinen deutsch-englischen Fachwortschatz, bzw.
Englisch/Deutsch/Englisch virtuelles Fachlexikon Finanzen.

Als virtuelles Fachlexikon für Informatik, bzw. Informationswissenschaft im abstrakten, bzw. Computer-Hardware/Software, Netzwerk/Internet-Terminologie im konkreten Sinne eignet sich zunächst das
Enforum Lexikon ein "virtuelles kollaboratives Wörterbuch mit enzyklopädischen Eigenschaften auf dem weiteren Gebiet der Informationswissenschaft (Informationswissenschaft, Dokumentation, Archiv, Bibliothek, angrenzende Gebiete wie Informatik, Wirtschaftsinformatik, Kommunikationswissenschaft, etc.", dann das
Lexikon der Begriffe aus der Computerwelt von Wolfgang Bergt, das
Computerlexikon.com, das
Langenscheidt Networds Internet Wörterbuch (über die Website der Süddeutschen Zeitung kann darauf noch schneller zugegriffen werden, das
Computerlexikon, Glossar, bzw. Fachwörterbuch des Informationsarchivs sowie das
ARCHmatic-Glossar und -Lexikon.

Gehts es Ihnen um ein englisches Lexikon, Wörterbuch oder Glossar zu den Themen Linguistik, Jura, Wirtschaft und Finanzen, bzw. ITC, können Sie sich auch englische Linguistik Links auf eulenhaupt.com. ansehen.

Auch wenn es mothodisch nicht der hier erwähnten Kategorie Glossare/monolinguale Fachwörterbücher zugeordnet werden kann, sei hier zu guter letzt noch für den Bereich Technik allgemein auf das seit neuestem (2005) verfügbare (bilinguale) interaktive "e-Wörterbuch" hingewiesen, ein
Technisches Wörterbuch Englisch-Deutsch, Deutsch-Englisch, das mehr als 1100 Fachbegriffe zum Patentrecht, daneben über 500 Fachbegriffe zur Kraftfahrzeugtechnik, über 3000 zur Nachrichtentechnik, mehr als 4700 zum Bereich Chemie, 600 aus dem Bereich der Mathematik und schließlich, für Fachübersetzer von unschätzbarem Wert, mehr als 5000 Fachbegriffen aus dem Bereich Maschinenbau bereithält. Die hier genannten Zahlen sind selbstverständlich nur Momentaufnahmen (Stand Juni 2005), da sich das Projekt in fortwährendem Aufbau befindet.

Eigentlich gehört es, wenn überhaupt nur mittelbar hierher, da aber nun schon mal die Rede ist von Lexika und Glossaren, möchte ich zum Schluss noch von der Gelegenheit Gebrauch machen, Ihr Interesse auf das
Lexikon der Philosophie, das
Lexikon der Philosophen,
Philolex von Peter Möller, sowie das sehr umfangreiche
Philosophische Wörterbuch Deutsch/Englisch für Fachbegriffe aus dem Bereich der Philosophie, bzw. das
Lexikon der Psychologie für Fachbegriffe aus dem Bereich der Psychologie, bzw. das
Lexikon der Soziologie für Fachbegriffe aus dem Bereich der Soziologie im weitesten Sinne der entsprechenden Wörter zu lenken.


Sollten Sie sich für Sprachgeschichte interessieren, wäre da zunächt speziell ein
Überblick über die Geschichte der deutschen Sprache von Jan Wohlgemuth und generell
Titus, den Thesaurus indoeuropäischer Sprachen im Internet. Ein gemeinsames Projekt verschiedener europäischer Universitäten, das neben allgemeinen linguistischen Informationen Zugriff auf die verschiedensten Datenbanken indogermanischer Text- und Sprachmaterialien bietet. Daneben vielerlei Links, Verweise, Unterrichtsmaterialien, Nachrichten, Lexika, usw. sowie eine Bibliographie mit Informationen zu Publikationen aus allen Gebieten der vergleichenden Sprachwissenschaft (siehe auch weiter unten). Weiterhin wäre da, wenn konkret Wörterbücher und Indices, etwa für Altenglisch, Altholländisch, Althochdeutsch, Alfriesisch, Altnordisch, Gotisch, usw. für Sie von Interesse sein sollten, in Anknüpfung an, bzw. Ergänzung der oben im Bereich "Wörterbücher" ja bereits erwähnten (sprachhistorischen) Wörterbüchern, die Köbler Serie
Altenglisches Wörterbuch, Altfriesisches Wörterbuch, Altnordisches Wörterbuch, Altsächsisches Wörterbuch, Altniederfränkisches Wörterbuch, bzw. Gotisches Wörterbuch zu nennen.
Speziell zum Thema Etymologie (Lehre vom Ursprung und Bedeutungswandel einzelner Wörter), siehe zunächst die etwas unübersichtlich strukturierte, aber ungemein vielseitigige Webpräsentation von Conrad Horst
Etymologie online. Im Gegenteil dazu dann
Kuntermund und Löwenmaul: Wörter (heißt wirklich so ;-), eine Webadresse, die sich neben den Inhalten eben auch durch professionelles Webdesign auszeichnet. Dies gilt auch für die populärwissenschaftliche Quelle:
Welt der Sprache, Sprachen der Welt des Jenaer Otto Weikopf, Sprachwissenschaftler aus Passion, nicht aus Profession, d.h. konkret Sprachhistoriker, bzw. Komparist, bzw. (im wirklichen Leben ;-) Jurist, bzw. Rechtsanwalt.

Unmittelbar im Zusammenhang mit Sprachgeschichte steht das Thema Kontrastivlinguistik (synchronisch-vergleichende Sprachwissenschaft), bzw. Komparistik (diachronisch-vergleichende Sprachwissenschaft). Speziell zu diesem Thema eignet sich die Webadresse:
Kontrastivlinguistik.de.


Haben Sie sich in manchen Momenten schon einmal verzweifelt gefragt, was eine bestimmte Abkürzung denn nun genau bedeutet? In einer solchen Situation verhilft der
Index der Akronyme und Abkürzungen der Freien Universität Berlin sowie die
Findmaschine für Abkürzungen (schlaue Suchmaschinen nennen sich selbst Findmaschinen ;-) von Abkürzungen.de sicher zum Schließen bestehender Wissenslücken ;-).


Als nächstes möchte ich Sie auf eine Reihe Links zum Thema Linguistik im Allgemeinen, bzw. Grammatik im Besonderen aufmerksam machen:

Da wären zunächst die
LingLink Linguistische Links des oben bereits erwähnten Jan Wohlgemuth, der Grundkurs
Einführung in die Sprachwissenschaft, von der Universität Bremen bereitgestellt und
Linguistik für Anfänger der Universität Kassel (leider nur in Englisch), der
Linguistik Server der Universität Essen (Linse) sowie
Linguistik Im Internet, eine von der Universität Konstanz sorgfältig zusammengestellte fachspezifische Linkliste. Besonders empfehlenswert sind des Weiteren die "Folien" des Hamburger Linguisten Walther von Hahn:
Einführung in die Linguistik. Darüber hinaus gibt es die
"Wörterliste" des Physikers und Laientheologen ;-) Eberhard Wegner, der sich im Besonderen als Onomasiologe, bzw. Semasiologe mit umgangssprachlichen Unzulänglichkeiten beschäftigt und ebenfalls vom Physiker und Laienlinguisten Andreas Müller zum Thema Rhetorik:
Rhetorische Figuren zium gleichen Thema gibt es dann noch ausführlicher die
Sammlung Rhetorischer Stilmilltel von Jochen Weller.
Für deutsche Grammatik gibt es:
Canoonet Wortgrammatik der Schweizer Firma Canoo Technologie, über Wortgrammatik, bzw. Morphologie, u.a. insbesondere zu Flexionsregeln auch informativ zu Fragen der Orthografie einzelner Begriffe samt sehr professioneller Benutzeroberfläche und -führung (siehe den oben bereits erwähnten Morphologie-Browser), neben
Grammis (mit den Subbereichen: systematische Grammatik, terminologisches Wörterbuch, grammatisches Wörterbuch, Rechtschreib-Wörterbuch sowie grammatische Bibliographie), dem grammatischen Informationssystem des Mannheimer Instituts für deutsche Sprache, die derzeit wohl meist professionellen Adressen zur deutschen Sprache im weltweiten Datennetz. Daneben gibt es als weitere Quelle mit inhaltlichem Tiefgang die
Deutschkurse.ch von Jakob Spälti, wie alle Webadressen in dieser Sammlung gedacht als "Arbeitsanweisungen für einzelne Personen, die sich autodidaktisch weiterbilden wollen", ebenso das
Register der grammatikalischen Fachbegriffe von Hermann Menge (Glossar zu Grammatik und Stilistik). Über diese professionellen Adressen hinaus gibt es noch, zum schnellen Nachschlagen, die allgemein mehr oder weniger bekannte Site von Udo Klinger:
Deutsche Grammatik. Mit Design von gestern, bietet dieses Kompendium inhaltlich einen knappen, strukturierten Überblick über die Grundlagen deutscher Grammatik, wie man es sonst in Deutschland unter günstigen sozialen oder besser gesagt parentalen Voraussetzungen eigentlich nur aus der Schule kennt. Es gibt zum Schluss noch 3 von Philologen, hier konkret Gymnasiallehrern - bzw. Gymnasialleerern, meiner Erinnerung zufolge ;-) - ins Netz gestellte Websites zum Thema deutsche Grammatik:
Schulgrammatik,
Deutsch Interaktiv: Grammatik und
Grammatik-Deutsch (mit Übungsheft! Außer dem Privatfernsehkanal RTL ein Ort also, an dem Sie in Grammatik geholfen werden ;-).

Für englische Grammatik wäre da die Site
Internet-Grammar-Index des
University College of London, ein umfangreiches, didaktisch durchdachtes und daher gut strukturiertes Tutorial und der
English Style Guide, vom oben bereits erwähnten Übersetzungsdienst der Europäischen Union zur Verfügung gestellt.
Daneben gibt es noch 3 deutschsprachige Websites in Bezug auf englische Grammatik: die etwas oberflächliche, zum Zwecke des schnellen Nachschlagens aber dessen ungeachtet einen Besuch werte
Englische Grammatik in Deutsch und (weit ausführlicher) die
Englische Grund-Grammatik von Lothar Kissinger, sowie
Englisch Interaktiv "Übungen zur Selbstkontrolle und Materialien" von Ulrich Koch.

Für niederländische, bzw. flämische Grammatik schließlich gibt es 2 Quellen, die jeweils umfassende Informationen bieten, nämlich der niederländische
Taaladviesdienst und das belgische
Taaltelefoon. Daneben gibt es die Site 'Wiener Nederlandistik'
Ned Web, in deutsch und niederländisch sowie
Sektion Niederlandistik des Germanistischen Instituts der Ruhr-Universität Bochum, ebenfalls in deutsch und niederländisch (sehr gute Linkliste). Tatsächlich spricht man in Wien von Nederlandistik, in Bochum, wie etwa auch in Münster oder Berlin dahingegen von Niederlandistik. Ja was denn nun?

Sind Sie auf der Suche nach umfassenden Sammlungen an Ressourcen zum Thema englische, bzw. niederländische Grammatik im Besonderen, bzw. Anglistik, bzw. Niederlandistik, im Allgemeinen, können Sie sich gerne die Subbereiche Englisch, bzw. Niederländisch auf eulenhaupt.com ansehen.

In Bezug auf die Neue Deutsche Rechtschreibung empfiehlt sich die Site
Amtliche Regelung der deutschen Rechtschreibung des Mannheimer
Instituts für Deutsche Sprache und, nicht nur, aber auch in Bezug auf die neue deutsche Rechtschreibung die gut recherchierten
Informationen zur Neuregelung der deutschen Rechtschreibung und daher reichlich Hintergrundinformationen zum Thema bietenden Webseiten von Beate und Klaus Stetten (Studienrätin, bzw. Andragoge). Ebenfalls sehr empfehlenswert (nicht nur) zum Thema NDR sind darüber hinaus Kai Mailitis' Seiten
Deutsche Rechtschreibung mit Wörterbuch (konkret: einer Suchmaske für die Ermittlung einzelner Begriffe), Regelwerk sowie sorgfältig zusammengestellter Wörterliste.
(Ob in diesem, meinem Text alles ordnungsgemäß nach amtlichen Regeln niedergeschrieben wurde kann ich zwar hoffen, indes aber mit absoluter Sicherheit nicht bestätigen. Bezug nehmend auf Texte in deutschen Druckmedien lässt sich seit Umsetzung der Rechtschreibreform eine Tendenz zur Verselbständigung, bzw. Verselbstständigung erkennen, d.h. alte und neue Rechtschreibregeln nach Belieben zu mengen, schlicht besorgniserregend, um nicht zu sagen Besorgnis erregend).

Weitere allgemeine Ressourcen für Übersetzer im Besonderen, wie auch linguistische Links im Allgemeinen zu Themen wie Sprachphilosophie, Semiotik, Soziolinguistik, Sprachdidaktik, Etymologie, Kontrastivlinguistik, Translationswissenschaft, Lexikographie, Korpuslinguistik, Computerlinguistik, Idiomatik, bzw. Phraseologie, Semantik, Phonologie, Morphologie, Syntax, bzw. Grammatik, usw. finden Sie im Subbereich Englisch.



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