Das Geschäftsverhältnis


Für Übersetzungs- und Korrekturaufträge gelten folgende Preise. Auf das Geschäftsverhältnis zwischen Eulenhaupt Translation Services und dem Auftraggeber kommen die nachstehenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) zur Anwendung.

Preise


Für unsere Dienstleistungen stellen wir in der Regel folgende Preise in Rechnung, wobei eine Seite 50 Zeilen mit jeweils 55 Anschlägen umfasst:

Übersetzungsexte, die mehr als 2 Seiten umfassen.

Hier liegt der Preis bei € 75, 00.- zuzüglich Mehrwertsteuer pro Seite
(was einem Zeilenpreis von € 1,50.- entspricht).

Übersetzungsexte, die weniger als 2 Seiten umfassen.

Hier liegt der Preis bei € 78, 00.- zuzüglich Mehrwertsteuer pro Seite
(was einem Zeilenpreis von € 1,56.- entspricht).

Übersetzungsexte, die mehr als 20 Seiten umfassen.

Hier gilt es einen individuellen Preis zu vereinbaren, unter Berücksichtigung des Schwierigkeitsgrads und des vorgegebenen Liefertermins.

Korrekturtexte

Der Preis für die eingehende Prüfung bereits übersetzter Texte wird auf Stundenbasis erhoben und beläuft sich auf € 75,00.- zuzgl. MwSt. pro Stunde für kleinere redaktionelle Aufträge. Das Stundenhonorar für größere Lektoratsaufgaben muss gegebenenfalls vereinbart werden.

Beglaubigte Übersetzungen

Für eine Beglaubigung (amtlich anerkannter Vollständigkeits- und Richtigkeitsvermerk einer Übersetzung) stellen wir pauschal € 20, 00.- zuzüglich Mehrwertsteuer je Dokument, das beglaubigt werden muss, in Rechnung. Das für die Besorgung der Apostillierung einer notariell oder gerichtlich beglaubigten Privaturkunde oder öffentlichen Urkunde zu berechnende Honorar wird nach vorheriger Rücksprache vereinbart.

AGB


Artikel 1 – Anwendbarkeit


Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen finden Anwendung auf alle alle Handlungen und Rechtsgeschäfte zwischen Eulenhaupt Translation Services (nachstehend: der Übersetzer) und dem Auftraggeber.
Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Auftraggebers bleiben unberücksichtigt, soweit nicht die Parteien deren Verbindlichkeit schriftlich vereinbart haben. Ist in diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen von der männlichen Form die Rede, schließt dies die weibliche Form mit ein.

Artikel 2 – Angebote und Auftragsabhandlung


2.1 Sämtliche Angebote und angegebenen Preise sind freibleibend und unverbindlich.
2.2 Die Vereinbarung wird rechtswirksam sobald der Auftraggeber dem Übersetzer eine schriftliche Auftragsbestätigung abgegeben hat, oder – sollte kein Angebot abgegeben worden sein – durch die schriftliche Auftragsbestätigung des Übersetzers dem Auftraggeber gegenüber. Für den Fall, dass es dem Übersetzer unmöglich war, zu dem Zeitpunkt, an dem das Angebot abgegeben wurde, den gesamten Text einzusehen, darf der Übersetzer, nachdem der Auftraggeber das Angebot akzeptiert hat, anfänglich vereinbarte Honorare und Liefertermine widerrufen.
2.3 Der Übersetzer darf davon ausgehen, dass der Auftraggeber die Person ist, die ihm den Auftrag erteilt hat, es sei denn, diese Person hätte unmissverständlich zum Ausdruck gebracht, dass er/sie im Namen oder auf Rechnung eines Dritten handelt und als solches Name und Adresse des Dritten dem Übersetzer gegenüber in diesem Zusammenhang deutlich kennbar gemacht hat.

Artikel 3 – Änderung bzw. Widerruf des Auftrags


3.1 Wenn, nachdem die Vereinbarung zustande gekommen ist, der Auftraggeber Änderungen am Auftrag vornimmt, die über geringe Änderungen hinausgehen, kann der Übersetzer vereinbarte Honorare und/oder Liefertermine anpassen oder den Auftrag im Nachhinein ablehnen.
3.2 Wenn der Auftraggeber seinen Auftrag zurücknimmt, ist er verpflichtet, für bereits ausgeführte Teile des Übersetzungsauftrags zu zahlen. Dies gilt auch in Bezug auf Vorarbeiten, die im Rahmen der Auftragsausführung vom Übersetzer geleistet wurden.
3.3 Sollte der Übersetzer Zeit für die Abhandlung des Auftrags freigemacht haben, und kann er diese Zeit nicht mit anderen Auftragsarbeiten füllen, schuldet der Auftraggeber dem Übersetzer 50% des Honorars, fällig für den Teil des Auftrags, der nicht abgehandelt wurde.

Artikel 4 – Auftragsausführung


4.1 Es obliegt dem Übersetzer, den Auftrag gewissensvoll und unter Einsatz seiner fachlichen Fähigkeiten und seines Wissens gemäß dem vom Auftraggeber vorgegebenen Zweck auszuführen.
4.2 Der Übersetzer wahrt hinsichtlich der ihm vom Auftraggeber anvertrauten Daten äußerste Vertraulichkeit.
4.3 Auf Anfrage des Übersetzers stellt der Auftraggeber sämtliche verfügbaren Informationen in Bezug auf den zu übersetzenden Text zur Verfügung, einschlie;ßlich Dokumentation und gegebenenfalls vorhandenen Teminologielisten. Die (postalische) Übermittlung solcher Dokumente geschieht auf Kosten des Auftraggebers.

Artikel 5 – Lieferung, Fristen, Termine


5.1 Vereinbarte Lieferfristen/Liefertermine sind der Zeitraum, der für die Ausführung bzw. Abwicklung des Auftrags voraussichtlich beansprucht wird, soweit nichts Abweichendes vereinbart wurde. Ist es absehbar, dass ein vereinbarter Termin nicht eingehalten werden kann, hat der Übersetzer dies dem Auftraggeber unverzüglich mitzuteilen.
5.2 Hat der Übersetzer eine Verzögerung bei der Auftragsausführung/Auftragsabwicklung zu vertreten, hat der Auftraggeber das Recht – insofern ein Aufschieben nach Maßgabe von Vernunft unangemessen erscheint – vom Vertrag zurückzutreten, wobei er jedoch gegenüber dem Übersetzer keine Schadenersatzansprüche geltend machen kann.
5.3 Im Moment der Zustellung per Post, Erhalt per Telefax, Telex, Kurier usw. gilt die Lieferung als stattgefunden.
5.4 Übermittlung und Rückübermittlung von Dokumenten per E-Mail gilt in dem Moment, in dem der Adressat den Erhalt dieser bestätigt (Reply), als stattgefunden.

Artikel 6 – Honorar und Zahlung


6.1 Honorare verstehen sich grundsätzlich als Seitenhonorar (Normseite: 50 Zeilen mit jeweils 55 Anschlägen). Für andere Arbeiten als Übersetzungen (redaktionelle Arbeiten) wird ein Stundenhonorar geltend gemacht. Der Übersetzer hat gegebenenfalls das Recht, Zusatzkosten, die im Rahmen der Auftragsabhandlung entstanden sind, ebenfalls in Rechnung zu stellen (Quellenanalyse usw.), jedoch nur insofern dies im Voraus nachweislich vereinbart worden ist.
6.2 Sämtliche vom Übersetzer genannten Preise gelten zuzüglich Mehrwertsteuer (MwSt.).
6.3 Rechnungsbeträge sind mit der Rückübermittlung des Auftrags fällig und sind innerhalb von 30 Tagen nach Rechnungsdatum zu begleichen. Findet die Begleichung nicht innerhalb dieser 30-tägigen Frist statt, ist der Auftraggeber in Verzug.

Artikel 7 – Reklamationen


7.1 Der Auftraggeber ist verpflichtet, Beschwerden und Reklamationen hinsichtlich der Übersetzung dem Übersetzer mitzuteilen, unter Erläuterung der Gründe seiner Unzufriedenheit. Er hat dies gegebenenfalls schriftlich, so unverzüglich wie möglich zu tun, auf jeden Fall aber innerhalb von zehn Tagen nach Rückübermittlung des Auftrags. Die Mitteilung einer Beschwerde oder Reklamation befreit den Auftraggeber nicht von seinen vertraglichen Pflichten (Zahlung des Honorars für geleistete Arbeit).
7.2 Auf Grund berechtigter Beschwerden und Reklamationen wird der Übersetzer die anfängliche Übersetzung überarbeiten und verbessern und diese wird innerhalb einer angemessenen Frist rückübermittelt werden. Wenn der Übersetzer oder Auftraggeber sich aus nachvollziehbaren Gründen mit einer Verbesserung innerhalb einer dafür angemessenen Frist nicht einverstanden erklären können, wird einvernehmlich eine Minderung des für den Auftrag vereinbarten Honorars übereingekommen.
7.3 Das Recht auf Überarbeitung verfällt, wenn der Auftraggeber die entsprechende Arbeit seinerseits bearbeitet hat oder bearbeiten hat lassen, bzw. bereits an Dritte weitergeleitet hat.

Artikel 8 – Haftung und Haftungsausschluss


8.1 Der Übersetzer haftet lediglich für anhaltende Schäden, die direkte und belegbare Folge eines Pflichtversäumnisses sind, das dem Übersetzer zuzuschreiben, bzw. zuzurechnen ist. Der Übersetzer ist zu keinem Zeitpunkt haftbar für andere Formen von Schäden, insbesondere nicht für Folgeschäden, und Schäden entstanden als Folge einer Verspätung/Verzögerung, Verlustes von Einkommen oder entgangener Gewinne. Jegliche Haftung ist beschränkt auf die Summe des Rechnungsbetrags, ausschließlich Mehrwertsteuer (MwSt.), für den entsprechenden Auftrag.
8.2 Evidente Zweideutigkeiten im Basistext entbinden den Übersetzer aus jeglicher Haftpflicht.
8.3 Der Übersetzer haftet nicht für Schäden aufgrund des Verlustes von Dokumenten oder aufgrund des Verlustes von Daten oder Datenträgern, die ihm zur Erfüllung seiner vertraglichen Pflichten (Auftragsausführung) zur Verfügung gestellt wurden. Auch kann der Übersetzer nicht haftbar gemacht werden für Schäden, die sich aus der Verwendung von Informations- und Telekommunikationstechnologie ergeben.
8.4 Der Auftraggeber stellt den Übersetzer frei von Ansprüchen Dritter, die auf den Einsatz der gelieferten Arbeit zurückzuführen sind und die über den sich aufgrund dieses Artikels ergebenden Haftungsumfang des Übersetzers hinausgehen.

Artikel 9 – Vertragsaufhebung bzw. -beendigung


9.1 Verletzt der Auftraggeber seine Vertragspflichten oder ist er Gegenstand eines Konkursverfahrens, Insolvenzverfahrens, Liquidationsverfahrens, Vergleichsverfahrens oder Zahlungsmoratoriums, hat der Übersetzer ohne jegliche Schadenersatzpflicht das Recht, die Vereinbarung ganz oder teilweise aufzuheben oder aber die Erfüllung der sich daraus ergebenden Verbindlichkeiten aufzuschieben. Er kann sodann seine Ansprüche unmittelbar geltend machen.
9.2 Ist es dem Übersetzer nicht möglich, seine vertraglichen Obliegenheiten aufgrund von Umständen, die außerhalb seines Einflussbereichs liegen zu erfüllen, ist er zur Vertragsbeendigung ohne Schadenersatzpflicht berechtigt. Als solche Umstände kommen insbesondere in Betracht: Brand, Unfall, Krankheit, Streik, Bürgerkrieg, Krieg, Aufruhr oder beschränkte Verfügbarkeit der Verkehrsinfrastruktur, durch Behörden ergriffene einschränkende Maßnahmen oder jeder weitere Umstand, auf den der Übersetzer keinen Einfluss hat.

Artikel 10 – Geistiges Eigentum


10.1 Soweit nicht ausdrücklich und schriftlich etwas Abweichendes vereinbart wurde, behält der Übersetzer die Rechte am geistigen Eigentum seiner Übersetzungen und anderen von ihm geschriebener Texte.
10.2 Der Auftraggeber stellt den Übersetzer frei von etwaigen Ansprüchen Dritter hinsichtlich vermeintlicher Vertragsbrüche in Bezug auf Eigentum, Patentrechte, Urheberrechte oder Markenrechte im Zusammenhang mit der Auftragsabwicklung.

Artikel 11 – Anwendbares Recht und Zuständigkeit


11.1 Zwischen einem deutschen, österreichischen oder Schweizer Auftraggeber und dem Übersetzer zustande kommende Rechtsgeschäfte unterliegen deutschem Recht.
11.2 Zuständig im Falle eines Rechtsstreits sind die Gerichte am Niederlassungsort des Übersetzers (Berlin).